Es ist unüblich, dass Astrologen über ihr eigenes Chart referieren. Ich mache durch dieses Posting eine Ausnahme, weil ich überzeugt bin, Einiges an nützlicher Information vermitteln zu können. Das Thema ist meine natale Mars-Position. Los geht's:
Mars Konjunktion Ceres Konjunktion Eris
In meinem Chart befindet sich eine seltene große Konjunktion aus Mars, dem Asteroiden Ceres und dem Transneptunier Eris.
Hier die Positionen:
Mars auf 8° 33’ Widder
Ceres auf 8° 55‘ Widder
Eris auf 8° 09‘ Widder
Mit der Mars-Ceres Konjunktion in 8...
und der freundlichen Empfehlung
von Astroworx™
Die Deutung: Meine Kraft, mein Engagement (Mars), sie werden durch ein Sendungsbewusstsein (Ceres) und eine besondere Sensibilität für Streit (Eris) gefärbt und sogar geboostet. Ich schreibe hier meine Artikel, um einen höheren Auftrag (Ceres) zu erfüllen. Teils unbewusst, provoziere ich damit Streit (Eris), weil ich auch vor scharfzüngigen und polemischen Bemerkungen nicht zurück schrecke. Ich hatte zudem eine Beziehung, die ich als karmisch betrachte und in welcher es viel Streit gab. (Haus 8 ist Teil des Du-Quadranten der Häuser 7 bis 9.)
Mars in Haus 8 plus Pluto in Haus 1
In unserem Land gibt es täglich 2 Gruppenvergewaltigungen.
Warum berührt mich das? Könnte es am Ende sein, dass eine karmische eigene Geschichte in mein Bewusstsein drängt? Mars in Haus 8 in Verbindung mit Pluto in Haus 1 ist die klassische Konstellation eines Sexualstraftäters. Mehr muss und will ich dazu nicht sagen.
Mars Trigon Saturn
Der spirituelle Lehrer Thorwald Dethlefsen nannte diesen Aspekt Energie-Widerstands-Problematik. Er empfahl als Therapie das Erlernen von Karate, um die Kraft (Mars) mit der Hemmung (Saturn) verbinden und dadurch das Karma auflösen zu können.
In meinem Horoskop sind beide Energien durch ein Trigon verbunden, ein “guter” Aspekt, der die brutale Blockierung des männlichen Ausdrucks herab mildert.
Ich spüre zum Teil große Wut, wenn ich mich behindert fühle, aber dank des Trigons bleibt die Selbstbeschädigung (Pluto steht in Haus 1) in engen Grenzen. Das heißt: Ich habe mir durch die Weichheit und Güte des Trigons noch nie etwas gebrochen :-)

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