Die Astrologin Antonia Langsdorf nennt ihn den <Dunklen Lord>. (Eine Anspielung auf die Rolle des Darth Vader in 'Krieg der Sterne.') Doch ist Pluto nur böse? In diesem Artikel versuche ich mich an einer Antwort.
Pure Leidenschaft
Wenn wir uns dem Partner körperlich nähern, dann stehen Verführungskünste (Venus) und Eroberung (Mars) erst einmal im Vordergrund. Dauert das Liebesspiel fort, so kommt meist ein weiterer Player ins Spiel: Pluto. Er drückt sich als Begierde aus. Er übernimmt gewissermaßen das Ruder, wenn wir uns nicht mehr überlegen, "welche Position jetzt kommt." Sondern einfach machen. Pluto ist pure Leidenschaft. Und diese ist so frei, nicht mehr nach "sittsam" oder "unsittlich" (Saturn) zu fragen.
Das Wir-Gefühl
Pluto ist ein Geschenk. Er schenkt uns in der Verschmelzung mit dem Partner ein authentisches Wir-Gefühl, das etwas Großartiges zustande bringt: uns aus dem Status des Einzelwesens zu lösen. Da versteht sich von selbst, dass wir dieses Erlebnis immer wieder haben wollen. Wir werden im Moment der Verschmelzung kollektiv. Er öffnet uns damit ein Tor "zu mehr." (Pluto gehört zu den kollektiven Planeten und das Wir findet sich auch in den Häusern 10 bis 12.)
Starke erotische Ausstrahlung
In einer Studie konnte ich feststellen, dass Pluto, mit seinem Zeichen Skorpion, eine wichtige Rolle spielt bei bekannten und beliebten Schauspielerinnen. Kaley Cuoco aus der Sitcom <The Big Bang Theory> verkörpert in ihrer Rolle als Penny diese starke erotische Ausstrahlung. Kaley wurde unter einer Skorpion-Venus im 9. Haus geboren.
Fazit: Pluto bringt etwas Packendes ins Spiel, was über Venus und Mars hinaus geht, tiefer geht und authentisch ist.
Pluto immer noch böse? :-)

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