Mittwoch, 8. Februar 2017

Jupiter-Saturn-Pluto Konjunktion in 2020

Eine Konjunktion ist ein Nebeneinanderstehen von Planeten. Das Jahr 2020 bringt uns eine größere als üblich - aus Jupiter, Saturn und Pluto. Schauen wir im folgenden Beispiel-Horoskop ins 7. Haus.


Horoskopzeichnung mit Copyright von und freundlicher Empfehlung für das kostenlose Astrologie-Programm von Robert Amlung, herunterzuladen unter http://www.papertv.com/index_de.html

Der Astrologe Andreas Bleeck hat eine Tabelle der Gegensatzpaare und Dichotomien entwickelt. Dazu sammelte er auch Schlüsselbegriffe für die Ur-Prinzipien (Planeten), die nicht im üblichen Material eines Astrologiekurses zu finden und deshalb besonders wertvoll sind:

Wir beginnen mit einer seiner Tabellen:

Jupiter


Glaube

Ausschweifung
Saturn


Verzicht

Ordnung
Pluto


Klarheit

Vereinfachung

Nun gibt es eine Methode der freien Assoziation, das heißt wir spielen mit diesen Begriffen so lange bis sie Sinn machen:


Glaube an eine Klarheit, die aus dem Verzicht entsteht


Wer sein Leben verändern möchte, muss eine Änderung auch für möglich halten. Wir können diese nur umsetzen, wenn wir von der Umsetzbarkeit überzeugt sind.

Ausschweifender Konsum kann herrlich sein. Speziell Frauen lieben das Shoppen. Doch irgendwann gehen wir darin verloren. Zweifel kommen auf: „Will ich noch das letzte Eckchen in meiner Wohnung zustellen?“ Seit Jahren gibt es dazu gesellschaftliche Bewegungen und Bücher:


Vereinfache Dein Leben - Radikales Downsizing


Die Autoren schildern, wie sie ihr Leben durch bewussten Verzicht geordnet haben. Sie beschreiben, wie sie zu einer inneren Ruhe gefunden haben. Während des Jahres 2020 könnte es sein, dass dieser Bewegung der Durchbruch gelingt.

Es geht weiter, mit diesen Begriffen:


Jupiter


neumodisch
Saturn


intolerant
Pluto


primitiv

Seit Jahren ist ein <Erstarken der politischen Rechten> nicht nur in Europa zu  beobachten. Das für Saturn typische an dieser Strömung ist <strukturkonservativ>, <abschottend> und <intolerant>. In einer von den Eliten aufgezwungenen globalen Welt, in welcher die Orientierung ein Kraftakt ist, entstand eine Gegenbewegung der Vereinfachung. Überforderte Menschen wollen Lösungen, die man mit einem Satz begründen kann. Zudem ist eine Wut über die Bevorzugung von Migranten entstanden, die primitive Argumente ans Licht bringt.


*An's Licht bringen?* Das ist Planet Pluto!


Die primitive Intoleranz ist jetzt modern! Sie wird nach meiner Einschätzung 2020 den Höhepunkt erreichen, danach an Bedeutung verlieren und im Zuge der Konstellation Uranus in Zwillinge / Neptun in Widder / Pluto in Wassermann (ab Sommer 2025) in sich zusammenfallen. Damit wäre der Abstieg der AfD eingeläutet,… beispielsweise. Heute sind das noch ganz anders aus:


Titelfoto des SPIEGEL vom 8. September 2018



Schauen wir zurück in die neuere Geschichte. Unter jedem Wechsel Plutos in den freien Wassermann geschah Umwälzendes, das zuvor niemand für möglich gehalten hatte: Martin Luthers Wirken zu Beginn des 16. Jahrhunderts, die Französische Revolution Ende des 18. Jahrhunderts, ... und so fort. Für den kommenden Pluto im Wassermann sage ich voraus: Durchbruch für das <bedingungslose Grundeinkommen>, Verhaftungen krimineller Bankiers, das Ende der Spekulation mit Lebensmitteln, eine Rettung des Amazonas … und vieles Weitere. Ich bin sicher, dass der Wassermann-Pluto ein Ende des Neo-Liberalismus herbeiführen wird. Unsere Enkel werden in der Schule lernen:



"Der Neo-Liberalismus war das Endstadium des Kapitalismus. In dieser Wirtschaftsform manifestierte sich eine Form der Dekadenz."




Den dritten Teil von *Die Jupiter-Saturn-Pluto Konjunktion in 2020* möchte ich folgendermaßen betiteln:



„Die Büchse der Pandora wird geöffnet.“


Das bedeutet auf körperlicher Ebene: „Das Eitergeschwür bricht auf.“

Das Ur-Prinzip Pluto symbolisiert auf emotionaler Ebene Wut, Hass und Rachegelüste. Gerade der Hass ist in letzter Zeit ein großes Thema geworden in Gesellschaft und Medien.

Menschen mit Saturn-Pluto Aspekt haben eine Neigung sich dazu zu zwingen diese negativen Gefühle dort zu halten wo sie herkommen, nämlich unter der Oberfläche ihrer kulturellen Tünche. Dieses „Unten“ kann nun alles Mögliche bedeuten. Im Körper bedeutet es in der Regel unterhalb des Halses oder des Zwerchfells. Die Folge sind Schilddrüsen- oder Kehlkopfprobleme [„uns platzt der Kragen“] oder Beschwerden im Bauchraum [„wir haben eine gehörige Wut im Bauch“].

Die Unterdrückung funktioniert eine Weile, bis sich die Sache zuspitzt. Unter Jupiter-Saturn-Pluto bewegt sich endlich etwas. Der Nachteil? Massive Angst. Die Betroffenen werden gedrängt die Sicherheit ihres Angstgefängnisses zu verlassen. Gelingt ihnen das, so werden sie zu Helden, die ihren inneren Schmerz nach außen tragen - gerade für Männer eine große Seelenleistung.

Auf mythologischer Ebene bedeutet diese große Konjunktion das Öffnen von Pandoras Büchse: Was lange unter Verschluss gehalten wurde, wird offenbar - und das kann mächtig stinken! Auf psychoanalytischer Ebene liest sich das Thema so:

In einem zähen Prozess drängt eine Ladung an die Sichtbarkeit.


Das Gold, das aus diesem Prozess gewonnen werden kann ist das Wachstum der Seele, die ihre verdrängten Komplexe anschaut, seien sie auch noch so schmerzhaft.

Wachstum = Jupiter; verdrängte Komplexe = Saturn/Pluto.


Danke sehr für's Lesen und zum Schluss zur Dichotomie-Tabelle nach Andreas Bleeck.

Zum Schluss ein interner Link. Am 18. Marz 2020 wird eine noch größere Konjunktion am Himmel stehen, bestehend aus Mond, Mars, Jupiter und Pluto. Dazu gibt es einen neuen Artikel auf diesem Blog.

Samstag, 4. Februar 2017

Das Phänomen der mangelnden Inkarnationsdichte

Es gibt Frauen, die ihre Holzabsätze auf Steinfliesen aufdrücken. Dazu gibt es Männer, die uns nerven, weil sie Türen schlagen. Warum sind diese Menschen laut? Diese Frage beschäftigte mich jahrelang, bis ich für mich selbst eine Erklärung fand.


Wir beginnen dieses Leben, indem wir in die Stofflichkeit geboren werden. Wir werden außerdem in einen Rahmen aus Raum und Zeit gesetzt. Das heißt: Wir erfahren uns in der Dreidimensionalität und gleichzeitig beginnt eine Sanduhr bis zu unserem Ableben zu laufen. Hier unten auf der Erde ist alles Stoffliche mehr oder weniger schwer, bedingt durch die Gravitation.


Die Schwerkraft hat den Vorteil, dass wir unseres Körpers jederzeit bewusst sind, denn wir müssen ihn ja täglich bewegen. Das ist eine (gewisse) Mühsal, doch sie vermittelt uns ein Körpergefühl - eine Sicherheit, dass wir wirklich existieren. Es gibt allerdings Menschen, denen das (weitgehend) fehlt. Wir finden diese Typen in folgenden homöopathischen Rubriken wieder:

<… hat das Gefühl zu schweben>.

<… hat das Gefühl auf Watte zu laufen> und so fort.


Als ich diese Rubriken zum ersten Mal studierte, hielt ich sie für psychiatrische Unregelmäßigkeiten, … bis mir klar wurde, dass ein Mangel an Inkarnationsdichte eine Rolle spielen könnte. 

Die Betroffenen sind körperlich zwar vorhanden, aber ungenügend inkarniert. 


Ein Teil von ihnen lebt in einer anderen Welt. Halten wir fest: Die Schwebenden, die viel zu Leichten, sind nur zu einem Teil hier. Der Rest ist anderswo, wo auch immer.


Den Schwebenden fehlt das Gefühl der Verankerung, was viele damit bekämpfen, dass sie sich Gewicht anfuttern. Körperliche Rempeleien, provoziert oder rein zufällig, führen zu Wutanfällen, die sie nur schwer ausdrücken können. Sie können ihre volle Kraft nicht abrufen, denn ein Teil ihrer Wehrhaftigkeit wabert irgendwo im Nichtmateriellen herum. Auf irgendeiner Umlaufbahn oder vielleicht in einem kosmischen Fundbüro? Das Ergebnis des Kräftemangels ist ein schwaches Selbstwertgefühl. Betroffene sehen sich als Opfer, wenn andere Menschen sie übersehen - ja noch schlimmer:

Sie haben das Gefühl, man laufe durch sie hindurch. 


Das Passieren einer belebten Einkaufsstraße oder Unterführung wird zum Spießrutenlauf. An meiner teils kuriosen Wortwahl können Sie, liebe Leser, erkennen: Die Frage nach der Inkarnationsdichte berührt Seinsthemen von feinster Qualität!

Was ich inzwischen weiß ist folgendes: Eine Frau hackt mit Holzabsätzen und ein Mann knallt mit Türen, weil sie sich damit beweisen: „Alle Köpfe drehen sich um, man schimpft mit mir, also bin ich irgendwie doch vorhanden!“


W e r b u n g in eigener Sache: Mein Feinstoffbuch ist zwar offiziell vergriffen, aber der Kopp Verlag bietet es noch an. Hier die Verlagswerbung: