Donnerstag, 3. Januar 2019

Saturn im 8. Haus im Horoskop des Weibes


Vorsicht! Dieser Text nimmt kein Blatt vor den Mund. Studieren Sie ihn bitte nur, wenn Sie Männerhass hinter sich gelassen und Humor haben! Er schildert Saturn im 8. Haus in seiner dysfunktionalen Form.

Jede Begegnung mit einem potentiellen Bettpartner ist teuflisch gefährlich. Der Mann wird als Tier wahrgenommen: knurrend, sexuell und sein Testosteron “stinkt wie Knoblauch aus dem Bart.” Sofern es eine lesbische Beziehung ist, mag der Bart fehlen. Um die Kontrolle zu behalten werden die Partner zu Befehlsempfängern herabgestuft, die dreimal am Tag mit dem Hund Gassi gehen dürfen.

Die Überkontrolle führt dazu, dass der Beischlaf eine hohe Hürde darstellt. Durch Alkoholgenuss wird er aber möglich, da Fusel das Hemmungszentrum außer Kraft setzt. Der sich “dämlich anstellende” Partner bekommt Anweisungen. Das vernichtet jede sexuelle Spontaneität und entwürdigt ihn oder sie erneut. Aus Gründen der Sicherheit beginnt und endet der Beischlaf in ein und derselben Stellung. Sehen wir uns dazu folgendes Video an aus der Sitcom "Two and a Half Men":



Dunkelheit ist bei diesem Weibe nicht nur die Abwesenheit von Licht, z. B. nach Anbruch der Dämmerung. Sie setzt Dunkelheit mit Horror gleich. Folglich erschreckt sie sich in der Dunkelheit weit mehr als andere. Sie verhält sich als lauerten ihr sabbernde Monster mit Dornenpenissen in schlecht beleuchteten Gassen auf. Was hat sie auch in diesen Straßen verloren? Sucht sie dort nach ihrer Vergangenheit?

Wir sind beim Karma. Eine lange Geschichte der Sehnsüchte und Abhängigkeiten in kurzen Sätzen: höchste Höhen mit göttlichen Orgasmen und tiefste Tiefen im Absumpf der Abhängigkeiten / Sex-Götter mussten es sein; darunter machte sie es nicht - Männlein wie Weiblein versteht sich / alles wurde ausprobiert was Gott verboten hat / schließlich schwer dekompensiert und durch Geschlechtskrankheiten geschwächt, schwor sie sich in der Zwischeninkarnation:

Das passiert mir nie mehr wieder! Ab jetzt hab ich alles unter Kontrolle!”

Die Sache findet ein gutes Ende. In einer Praxis begegnet der Saturn-in-8-Frau ein blutjunger Arzt mit blau-schwarzem, lockigem Haar. Dieser junge Gott, soeben herabgestiegen vom Olymp, rockt sie so sehr, dass sie hinwegschmilzt wie Schnee in der Frühlingssonne. Doch Saturn ist nicht so einfach zu vertreiben. Als reife Frau wird sie diesen Gott zu ihrem Toy Boy machen wollen. (Was für ein Abstieg wäre das für ihn: vom Halbgott in weiss zum Diener seiner Herrin!)

Vielleicht spielt diese Rolle eher der schlanke Maktau:



(Anmerkung: meine Wortwahl ‘Weib’ soll den Aberglauben des Mittelalters anklingen lassen, genauso wie die Magie der Nebel von Avalon.)

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