Montag, 31. Dezember 2018

Das 6. Haus oder warum ich für das Grundeinkommen bin


Bei unserer Astrologielehrerin haben wir zum 6. Haus die Begriffe "Arbeit" und „Selbstorganisation“ gelernt. In diesem Blogartikel werde ich sie mit Inhalt füllen, auf das Karma von Saturn im 6. Haus eingehen und aus diesem Wissen begründen warum ich für das bedingungslose Grundeinkommen bin. Ich bekomme die Krätze, wenn ich Sätze höre wie: „Wer arbeitet darf auch gut essen“ – oder: „Der Sozialstaat ist eh schon viel zu teuer.“ Liebe SPD: Es geht nicht um "Geld fürs Nichtstun!"

Selbstorganisation


Nach dem spontanen Auftritt des astrologischen 5. Hauses werden die Dinge im 6. Haus ein wenig ernsthafter. Wir gehen einkaufen zum Supermarkt. Wer gut organisiert ist, dem bleibt der Kauf einer Einkaufstasche erspart, denn er oder sie hat die Jutetasche mitgebracht, sowie einen Einkaufszettel … oder ein vorbereitetes Doc auf dem Smartphone … oder noch besser: Die leeren Verpackungen abfotografiert. Das hört sich alles selbstverständlich an, ist es aber nicht.

Dinge so hinstellen, dass sie einem nicht entgegenkommen


Natürlich soll eine Wohnung verraten wer da (Spontanes) wohnt. Doch sie muss auch durchdacht sein. Wenn ich meine Sachen in den Schränken so hineinstelle, dass mir beim Öffnen alles entgegen kommt, dann bin ich nicht gut organisiert. Wenn wir Wäsche waschen, dann bemühen wir wieder unser Smartphone: Wecker einstellen. Dann Wäsche raus und umpacken in den Trockner. So sollte einiges organisiert werden. Hat jemand seinen Neptun im 6. Haus, dann muss er sich das mühsam von anderen abschauen. Ohne Kalender, Wecker oder die Mutter geht da gar nichts.

Die logistische Meisterleistung


Das ist ja alles noch harmlos. Wir sind ja nur im privaten Bereich. Im beruflichen Bereich müssen wir das lernen. Wie bekomme ich etwas effizient hin? Ich habe ein neues Projekt: Was muss gemacht oder veranlasst werden, damit wir rechtzeitig fertig werden. Es gibt gigantische Projekte wie das Organisieren einer Weltmeisterschaft im Fußball. Irgendwer muss doch da den Überblick behalten, oder? Ist alles geschafft, dann spricht ein wohlwollender Redner von einer „logistischen Meisterleistung.“

Arbeit als Quälerei: dröge und mit ständiger Überlastung


Manche Menschen fressen sich in Arbeit hinein, haben den Schreibtisch immer voll, egal wie weit das Projekt ist, empfinden die Arbeit als hart und alle 5 Minuten schickt jemand eine neue Datei übers Intranet. In Japan sterben durch solche Arbeit jedes Jahr Tausende. Der „Tod durch Überarbeitung“ heißt auf Japanisch „karoshi.“

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Shinkansen_N700_with_Mount_Fuji.jpg

Stellen wir uns vor, so jemand sei in der Zwischeninkarnation angelangt, wo er endlich die Zeit hat darüber nachzudenken wie er zu Tode kam. Er oder sie wird sich schwören:

„Das passiert mir nie wieder!“


Im nächsten Leben – mit Saturn im 6. Haus – wird er jede Art von Arbeit daraufhin prüfen, ob er sich vielleicht übernimmt. Bei dieser Prüfung werden ihn auch ganz dumme Kommentare erreichen im Sinne von „Arbeitsscheu oder was?“ – nur weil er Arbeit abgelehnt hat.

Immer wieder berichten Dokus im Fernsehen oder in Wochenzeitungen über Menschen, die es sich im sozialen Netz gemütlich gemacht haben. Sie wollen oder können nicht arbeiten. Als Karmaberater und Humanist habe ich darauf nur eine Antwort:

Das bedingungslose Grundeinkommen


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Comedian Florian Schroeder hält nichts von diesem Einkommen. Er begründet das in folgendem Video:


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