Sonntag, 3. März 2013

Lac caninum


Lac caninum ist die homöopathische Hundemilch. Der Journalist Jakob Augstein schrieb vor Jahren über Deutschland: "Wir sind der Dackel der USA." Nach der Schande des Faschismus und des 2. Weltkriegs ging die deutsche Kollektivseele in Sack und Asche. Unser Herrchen wohnt am anderen Ende des Großen Teiches und besitzt eine Leine, die bis zu uns hinüberreicht. Das wurde durch die Spitzelaffäre der amerikanischen Geheimdienste deutlich. Das Händi der Kanzlerin wurde abgehört um ihre Kochrezepte auszuforschen.



Der nationalsozialistische Größenwahn hinterließ ein zerstörtes Land und in der deutschen Kollektivseele einen Scherbenhaufen. Jeder Schüler wird seither umfassend über das Grauen der Nazizeit informiert. Aus der entstandenen Kriegsschuld entwickelten wir Jahrzehnte später die Willkommenskultur, deren Galionsfigur die Kanzlerin ist. Der Nachteil - und ich erinnere an die "German Angst" - ist folgender: Wir sind durch die Grenzöffnung <wehrlos> und <offen>. Das sind beides Themen des astrologischen 12. Hauses. Dazu passen folgende Hundemilch-Rubriken, die der Sonne im 12. Haus entsprechen:

<Verschmelzen mit der Umgebung> und
<glaubt, zu schweben>. 

Liebe Leser, … können Sie sich erinnern als Frau Dr. Merkel sagte, sie „wünsche sich eine Verschmelzung der Kulturen?“ Die deutsche Kollektivseele lehnt schon länger mehrheitlich – und zwar seit der 68-er Revolution - den Heimatbegriff als rechtslastig ab und hinterfragt damit das eigene Nest. Noch schlimmer: Sie schwebt. Damit meine ich: Sie hält an der Vision eines reibungslosen Zusammenlebens in einem Multi-Kulti-Kontext fest, bereichert durch weitere Religionen und exotisches Essen auf Straßenfesten. Für mich ist das Träumerei. Nach dem Dunkel der Nazizeit hat sich unsere Kollektivseele nicht für eine gesunde Mitte, sondern für ein helles "Ausländer-sind-toll" entschieden und dieses Lebensgefühl wird kopflos gegen alles verteidigt was an Einwänden, z. B. vom angesehenen Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz, vorgebracht worden ist. Das für die Hundemilch typische Problem, was ständig unter den Tisch gekehrt wird ist folgendes: Wir werden von manchen Neu-Gästen wie Fußabstreifer behandelt. Weil wir uns gegen Grapschereien nicht wehren, die meisten Täter der "Schande von Köln" trotz sexueller Übergriffe frei herumlaufen, sowie durch manche Gerichtsentscheidungen zum Asyl Kopfschütteln auslösen. In welchem anderen Land der Erde gibt es ein solches Totalversagen der Kollektivseele? Und wem nützt das alles? Der neofaschistisch unterwanderten AfD!

Wir gehen zurück zur Individualseele. Es gibt die hündische Treue. Sie bezeichnet eine Loyalität, die den eigenen Gesichtsverlust zur Folge hat. Wenn aber ein Patient das Mittel bekommt, dann kann es passieren, dass er sein "Herrchen", zum Beispiel seinen Lehrherrn oder Vorarbeiter "anknurrt." Das ist ein erster Schritt heraus aus der Selbstbeschädigung, dem negativen Selbstbild! 


Homöopathen geben ein Milchmittel zur Wiedergewinnung des eigenen Stolzes, des Willens und der Selbstbestimmung.


Wir gehen zur nächsten Rubrik: <Er fühlt sich nicht gut genug, unansehnlich und schmutzig.> Das kommt vom miesen Selbstwertgefühl. Den Glauben, hässlich zu sein (siehe auch: "Der hässliche Deutsche") haben viele Milchmittel. Die Folge ist Aufopferung und möglicherweise noch mehr Gesichtsverlust. Das <Gefühl, schmutzig zu sein> ist aus meiner Sicht ein altes Problem. Der Patient hat die Selbstabwertung in dieses Leben mitgebracht. Anscheinend will er etwas wiedergutmachen und lässt sich deshalb mies behandeln. Als hätte er seine Existenz gar nicht verdient. Unterwürfig lächelnd vermittelt er: "Tu mir nichts, ich tu Dir auch nichts! Es wäre lieb wenn Ihr mich mitspielen lasst!" Ich habe die Erfahrung gemacht, dass aus astrologischer Sicht Pluto in solchen Fällen gern im 1. Haus zu stehen kommt. (Im Horoskop der Weimarer Republik und im Horoskop der Gründung der BRD steht die Sonne im 8. Haus. Auch so ein Symbol für Selbstbeschädigung!) 

Ich liebe die Hundemilch, weil sie uns nach Jahren eigener Geringschätzung unsere Würde als Menschen zurück geben kann. Welch überragende Rolle spielt der Hund in der deutschen Geschichte! Ich meine nicht Hitlers Blondie, sondern die Milliarden, die für den besten Freund des Menschen in Deutschland ausgegeben werden!

Die Rubriken, gekennzeichnet durch <...>, stammen aus diesem Fachbuch:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen